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Nicht Strategien führen zum Erfolg!

The Art of Custom, oder: vor dem iPhone gab es schon die Harley

Das iPhone gilt gemeinhin als das erste Smartphone, dass der Benutzer individuell nach seinen Wünschen und Bedürfnissen konfigurieren kann. Nicht der Hersteller sagt dem User, was er mit dem Produkt machen kann / darf, sondern der Kunde entscheidet. Es ist zu vermuten, dass spätestens nach einer Woche, es keine zwei identischen iPhones auf dieser Welt geben wird. Eine ganz neue Form der Freiheit! Doch Apple war nicht der erste Hersteller, der seinen Kunden diese Freiheit schenkte. 
 

Mit Wachstumsstrategien aus den 60er Jahren heute erfolgreich sein?

 
Gerade die letzten Jahrzehnte waren von der Zielsetzung Umsatzwachstum geprägt. Es ging um Marktanteile, in Millionen definierten Absatzzielen, dauerhaft zweistelligen Umsatzzuwächsen. Die Profitabilität wurde sehr oft auf dem Altar der Wachstumsziele geopfert. 
 

Wettbewerbsvorteile müssen zerstört werden

In den Grundlagen des Marketing lernt auch heute noch jeder Student, dass Unternehmen dann erfolgreich sind, wenn es ihnen gelingt Wettbewerbsvorteile zu entwickeln.

Wenn die Füße eines Weinhändlers ins schwitzen kommen, werden Marktgesetze gebrochen

Mitte der 90er Jahre war der italienische Weinbauer Mario Moretti Polegato auf einem Kongress in den USA, genauer gesagt im Nappa-Valley. Es war heiß, es war anstrengend und auch die Füße kamen ins schwitzen. Ob die Veranstaltung  interessant war, ist nicht überliefert. Überliefert ist, dass Polegato seine Sportschuhe ausgezogen und mit einem spitzen Gegenstand Löcher hineingebohrt hat. Die Entlastung für die Füße und damit wohl auch das Gemüt von Polegato waren deutlich spürbar. 
 

TÜV-Nord: Durch Integration der Kundenprozesse die Produktivität und die Kundenorientierung verbessern!

Heute möchte ich mal wieder eine persönliche Erfahrung mit einem Dienstleister posten. Am Montag machte meine Frau mich darauf aufmerksam, dass der TÜV ihres Fahrzeug fällig wird. Am Dienstag war alles erledigt. Der TÜV-Nord bietet seinen Kunden nämlich z.B. einen kompletten HU-TerminService an. Per Internet kann ein Termin bei der TÜV-Station inkl. Sofort-Dran-Garantie gebucht werden.

Kundenzufriedenheit ist wie einen Marathon laufen – ohne dem Hammer bei KM 32 nachzugeben

Kundenzufriedenheit lässt sich nur verwirklichen, wenn sich das ganze Unternehmen, alle Mitarbeiter, alle Bereiche, diesem Ziel verschreiben. Nicht nur das grundsätzliche Leistungsangebot (Produkt, Dienstleistung, Service) müssen daraufhin untersucht werden, inwieweit diese geeignet sind, die Erwartungen der (potentiellen) Kunden zufriedenzustellen, sondern auch die internen, kundenbezogenen Abläufe und die Kommunikation mit dem Kunden.

Hidden Champions: Terrier der Kundennähe

Heute möchte ich einmal die 10 Erfolgsgeheimnisse der Hidden Champions von Professor Hermann Simon posten. Hidden Champions sind relativ unbekannte kleine oder mittelständische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch Marktführer sind, zumindest Platz 2 oder 3 belegen. Die Tetra GmbH, die sich in Aquarien und Gartenteichen tummelt, gehört genauso hierzu, wie Webasto, die dafür sorgen, dass es im Winter mollig warm in unserem Auto ist. 
 

Ursachen von Unternehmenskrisen, oder warum Konsumverweigerung nur als Rechtfertigung für das eigene Unvermögen dienen kann

Krisen treffen selten alle Unternehmen einer Branche in gleicher Weise. Es gibt Unternehmen, die in eine gefährliche Schieflage geraten, andere profitieren sogar von der Krise. Es stellt sich automatisch die Frage woran es liegt, dass nicht alle Unternehmen gleichermaßen von der Krise profitieren bzw. getroffen werden? Zunächst ist es wichtig nach internen und externen Krisenursachen zu unterscheiden. 
 

Wie Apps für das Handy einen bestehenden Millionen-Markt zu einem Milliarden-Markt entwickeln können

Handy-Apps sind heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Sie kosten wenige Cent oder sind sogar kostenlos. Erst 2007 wurden diese Apps, die sich heute niemand mehr von seinem Smartphone wegdenken kann, ein Erfolg. Erfunden von Apple, indem die Spielregeln eines vorhandenen Marktes neu definiert worden sind.
 

Der Hyperwettbewerb ist hausgemacht – die Strategie des Nachahmens vernichtet die Rendite

Deutschlands volkswirtschaftliche Zahlen jagen einen Rekord nach dem anderen. In dieser Zeit von einem Hyperwettbewerb zu sprechen, ist ja schon fast defätistisch. Und doch,  an der Situation hat sich nichts geändert. Wir leben immer noch im selben Zeitalter wie noch vor wenigen Monaten. Und dieses Zeitalter ist u.a. vom Hyperwettbewerb geprägt. Einem Wettbewerb der schneller ist als in der Vergangenheit, der härter ist als in der Vergangenheit, der zu grundlegenderen Veränderungen führt, als in der Vergangenheit.

Die Marke: Der Erfolgstreiber, um das eigene Marktpotenzial zu verkleinern

Die digitale Welt eröffnet neue, vielfältige Dialogmöglichkeiten, die dazu führen, dass in vielen Fällen der Verkauf eine dramatische Änderung erfährt. Der Dialog von Marken, produktinfizierten und technikgetriebenen Anbietern richtet sich an (!) den potenziellen Kunden. Es ist ein Dialog des Selling und Telling! In der digitalen Welt ist aber der „Sucher der König“ wie es Aebi formuliert. Es entsteht unwillkürlich das Searching. Doch wonach sucht der Kunde?  
 

Adventure 2011: Erleben Sie, was ein Kunde in Ihrem Unternehmen erleben kann.

Gestern hatte ich einen Strategieworkshop bei einem mittelständischen Zulieferer der Automobilindustrie. Die Ingenieure haben eine neue Prüftechnik entwickelt. Nein, Sie haben die Prüftechnik sogar neu erfunden. In diesem Zusammenhang wurden durch bekannte und befreundete Unternehmen sogenannte Alibianfragen bei Wettbewerbern gestellt. Nach einer Woche hatte keiner geantwortet. Erst auf die telefonische Nachfrage seitens des fiktiven Kunden, wurde dann tatsächlich ein Angebot erstellt. Der Kunde bettelt um ein Angebot.
 

Kundenzufriedenheitsgarantie im B2B – G+J bricht Jahrzehnte gültiges Marktgesetz

Unternehmen, die sich sicher sind, dass ihre Leistungen dem Kunden einen echten Nutzen bieten, können diesen Nutzen dem Kunden auch garantieren. Im B2C sind solche Kundenzufriedenheitsgarantien schon seit Jahrhunderten bekannt. Aber auch im B2B gibt es solche Fallbeispiele: Bei G+J erhalten die Werbekunden zum Beispiel das Geld zurück, wenn die Werbewirkung ausbleibt - der Verlag bietet seinen Kunden also eine Geld-zurück-Garantie bei Kampagnenflop.
 

Betreibermodell - Kunden bezahlen nur noch für den Dienst (Teil 2 Vorteile)

 Was sind die Vorteile des Geschäftsmodells „Betreibermodell“?

Betreibermodell - Kunden bezahlen nur noch für den Dienst (Teil 1)

Kunden kaufen niemals ein Produkt oder eine Dienstleistung. Kunden kaufen immer nur den Nutzen, den Dienst, den diese Produkte / Dienstleistungen erbringen. Eine Mikrowelle wird nicht gekauft, weil diese so weiß, so eckig, so cool ist, ... die Familie kauft eine Mikrowelle, um dem Baby schnell und unkompliziert eine gesunde, warme Gläschenmahlzeit zu bereiten. Unternehmen, die Kompressoren kaufen, wollen nicht die Maschine, sie wollen Druckluft, um damit bestimmte Werkzeuge betreiben zu können mit denen wiederum bestimmte Produkte hergestellt werden.

Kundenorientierung - Entwicklungstreiber für nachhaltiges Unternehmenswachstum

Es gibt kaum ein Unternehmen, welches für sich nicht in Anspruch nimmt, kundenorientiert zu agieren, oder zumindest agieren zu wollen. Laut Gabler Wirtschaftslexikon ist Kundenorientierung „die Ausrichtung aller marktrelevanten Maßnahmen eines Unternehmens an den Bedürfnissen und Problemen der Kunden.“ Je heterogener die Kunden sind, je unterschiedlicher sind deren Erwartungen. Das bedeutet aber auch, dass Unternehmen, umso weniger kundenorientiert arbeiten können, je mehr unterschiedliche Kunden bzw.

Wie Erwartungen entstehen können

Heute möchte ich einmal das Thema Kundenerwartungen thematisieren: Ein Busreiseunternehmen bietet zu verschiedenen Terminen eine 7-tägige Reise in die Toskana an. Neben den zahlreichen Ausflügen, dem hochmodernen und komfortablen 4-Sterne-Bus wurde auch das 3 ½ Sterne Hotel und das erweiterte italienische Frühstück in der Zeitungsanzeige und in der Reisebeschreibung und -bestätigung besonders hervorgehoben.

Die Wunder, oder: Der Käufer erwirbt etwas, was ihm gar nicht verkauft wurde.

Es grenzt immer wieder an ein Wunder. Da finden tagtäglich Milliarden und aber Milliarden Verkaufsakte statt, da treffen sich also bildhaft gesprochen ein Verkäufer und ein Käufer, die als Unternehmen, natürliche oder öffentliche Person auftreten, sei es persönlich, schriftlich, telefonisch oder, ganz modern, online. Diese beiden, ein Verkäufer und ein Käufer, tauschen ein Produkt oder eine Dienstleistung gegen Geld.

Schock für Verleger, oder: Auf den geschäftlichen Misserfolg aktiv warten

Noch in 2010 war Aldi mit 385 Millionen Euro Umsatz der werbestärkste Kunde der Tageszeitungen – und dies, obwohl Aldi in Teilen Süddeutschlands damit begonnen hatte, auf Tageszeitungsanzeigen zu verzichten. Im 2. Quartal 2011 hat Aldi angekündigt diesen Verzicht regional auszudehnen. Auch in Frankfurt müssen die Tageszeitungen in Zukunft zu einem Großteil ohne ihren ehemaligen Großkunden auskommen. 
 

Den Fans gegenüber Rechenschaft ablegen, oder: Wer sind die Kunden?

Auf dem Höhepunkt der seit Jahren andauernden Geisterfahrt des (ehemaligen) Traditionsvereins Hamburger SV verlässt Frank Rost, bekennender Freidenker und Kritiker seines eigenen Arbeitgebers, den Verein – vermutlich nicht freiwillig, aber in gegenseitigem Einvernehmen. Rost hat immer wieder die Arbeit seines Vorstandes kritisiert: „Im Vordergrund stand nicht etwas Stabiles aufzubauen, sondern kurzfristigen Erfolg zu erlangen.“ 
 

Bild dir deine Kohle, oder: Warum es ein Geschmäckle hat, wenn Unternehmen sich anstrengen, ihre Produkte verkaufen

„Bild dir deine Meinung“. Mit dieser treffenden Überschrift kommentiert die SZ am 5.4. eine neue Studie zum Phänomen „Bild“. In der Studie „Drucksache Bild – Eine Marke und ihre Mägde“ wird nicht der eher individuelle Journalismus der Bild-Zeitung untersucht; vielmehr wird dargestellt, dass die Bild-Zeitung gar keine richtige Zeitung, sondern eine „Marketing- und Verkaufsmaschine“ sei.

Unternehmen, die verrückt sind, haben wenig Wettbewerb

Es gab einmal eine Vor-Google-Zeit. In der war Yahoo Marktführer – tausende Angestellte katalogisierten damals das Web von Hand. Larry Page und Sergey Brin setzen auf einen mathematischen Code. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Larry Page soll einmal vor Studenten gesagt haben, dass es oft leichter sei an „mega-ehrgeizigen Träumen“ zu arbeiten: „Ich weiß das klingt total durchgeknallt.

Sind Opel die Kunden das Wichtigste?

Seit 2010 bietet Opel seinen Kunden eine lebenslange Garantie an – „Weil unsere Kunden das Wichtigste sind“ so wirbt Opel auf seiner Website. Eine Garantie mit Sternchen – also viel Kleingedrucktem.

Stadtmarketing: Mit weniger Freiheit mehr Geld verdienen.

Die von Alexander Otto, jüngstes der fünf Kinder des legendären Hamburger Unternehmers Werner Otto, geführte ECE ist in Europa die Nummer eins in der Realisierung und dem Management von Shopping-Centern. Das Unternehmen arbeitet damit in einem Markt, in dem zahlreiche (selbständige) Einzelhändler und große Konzerne wie Karstadt, Woolworth, Sinn mit Umsatzstagnation, deutlichen Ergebnisrückgängen und dem immer drohenden Damoklesschwert der Pleite zu kämpfen haben oder diesen Kampf bereits verloren haben.

Wieviel Außendienst wird noch gebraucht?

Durch die Nutzung von Einkaufsorganisationen können gemäß einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants deutsche Krankenhäuser im Vergleich zu den europäischen Nachbarn bis zu 20 Prozent der Kosten bei den Sachmitteln sparen.  Vier von fünf Krankenhäuser beziehen demnach aktuell durchschnittlich die Hälfte ihres Bedarfs über Einkaufsgesellschaften beziehen. Doch die Entwicklung sei noch nicht abgeschlossen: Bisher können diese Einsparungen bei den Sachkosten realisiert werden.